Hobelbank von Axel K., Hohenpeißenberg
Axel K. hat bei der Planung seiner sehr vielseitigen Hobelbank Anregungen aus den Vorgängerbeispielen verarbeitet. Er sagt, daß diese ihm viel geholfen haben. An Halbfertigprodukten wurden nur Spindeln und Werkstückniederhalter gekauft. Der Rest ist Eigenbau.
Die Bank ist 230 cm lang, 100 cm breit (ohne Zwingenüberstand) und hat eine
bequeme Arbeitshöhe von 95 cm, alles massive Buche. Sie ist
komplett zerlegbar (steht aber wie festgemauert), was sie bei einem
Schätzgewicht von 150 kg aber auch sein muss. Die Platte besteht aus zwei
Hauptteilen, sonst wäre sie nicht zu heben.
Die Doppelzwinge könnte man noch mit dem Twin Vise von Veritas ausstatten. Axel K. hat dies für seine Zwecke als
nicht nötig angesehen.
Als besonders praktisch ist die
Möglichkeit, einen der eisernen Bankhaken seitlich in dem
verschiebbaren Bankknecht zu benutzen. Dadurch kann man lange, eventuell
sonst schwingende Bretter, fest an der Seite der Hobelbank fixieren.
Die Rolle für die Vorderzange ist aus einem Rest Ebenholz. Die Verriegelung des
unteren Endes der Vorderzwinge (für paralleles Zwingen) funktioniert beim
Ausfahren automatisch, beim Einfahren muss man mit dem Fusshebel die
Verriegelung aufheben.
Die Hobelstopps für das Hobeln kleiner Leisten sind aus aus einem 8 mm Flachstahl gesägt, gefeilt etc.
Vorrichtung zum Einspannen kleiner Werkstücke auf der Bankplatte.
Die selbstgemachten Bankhaken aus Holz sind mit einer Federkugel gegen Durchrutschen gesichert. Rechts Detail des Zangenschlüssels.
Die Werkbank wurde 2005 gebaut und hat sich inzwischen bestens bewährt.