Hobeleisen von Clifton

Hobeleisen von Clifton

Deutlich dicker als die üblichen Hobeleisen verdanken die Hobeleisen von Clifton nicht nur dem Ausgangsmaterial (feinkörniger, hochwertiger Kohlenstoffstahl), sondern auch der Herstellungsmethode Ihre überragenden Eigenschaften. Stahl-Rundmaterial wird flach geschmiedet, die dabei entstehende ungeheure Verdichtung, der Härtungsprozeß auf 60 - 62 HRC und das feine Finish tragen alle zu einem Resultat bei, das sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen kann.

Durch das Schmieden von Hand wird das Clifton-Eisen an der Kante etwas scharf und rauh - ein Indiz für die individuelle Natur eines jeden einzelnen Clifton-Hobeleisens. Jedes wurde einem Härtetest unterworfen!

Zur Vermeidung von Korrosion sollte das Eisen stets eingeölt sein. Insbesondere nach dem Berühren mit bloßer Hand sollte der Ölschutz erneuert werden - häßliche Fingerabdrücke neigen sonst dazu, sich zu verewigen. Das Eisen ist gebrauchsfertig, jedoch ist es trotzdem empfehlenswert, das Eisen vor dem ersten Gebrauch nochmal abzuziehen.

Die eingestanzte Prägung des Herstellers unterstreicht die Solidität englischer Schmiedekunst, wie sie auch dort heute nur noch selten zu finden ist.

Hobeleisen von Clifton
Clifton Eisen für Standardhobel
Eine Eisendicke von 2,8 mm, fast doppelt so dick wie bei Standardeisen, verhindert zuverlässig jegliches Flattern bei schwierigem Holz, z. B. bei Ästen. Diese Hobeleisen sind nur für die unten aufgeführten Eisenhobel geeignet, nicht für Holzhobel! Ein Eisen, das man ungerne aus der Hand gibt!

Hobeleisen für: Eisenbreite Bestell-Nr. Preis
CLIFTON, STANLEY, KUNZ, ANANT
No. 3
1-3/4 in./44mm 303703 In den Warenkorb € 65,90
CLIFTON, STANLEY, RECORD, KUNZ, ANANT
No. 4, No. 5
2 in./51mm 303700 In den Warenkorb € 65,90
CLIFTON, STANLEY, RECORD, KUNZ, ANANT
No. 4-1/2, No. 5-1/2, No. 6, No. 7
2-3/8 in./60 mm 303701 In den Warenkorb € 69,90
STANLEY, ANANT
No. 8
2-5/8 in./67 mm 303702 In den Warenkorb € 87,90
Spanbrecher von Clifton
Präzisions-Spanbrecher
für Hobeleisen, zweiteilig. Zum Schärfen muß nur der vordere Teil abgenommen werden, nachträgliches Einjustieren am neu geschärften Eisen entfällt (Lieferung ohne abgebildetes Hobeleisen!). Von CLIFTON aus Sheffield!

Spanbrecher für: Eisenbreite Bestell-Nr. Preis
CLIFTON, STANLEY, KUNZ, ANANT
No. 3
1-3/4 in./44mm 303704 In den Warenkorb € 26,10
CLIFTON, STANLEY, RECORD, KUNZ, ANANT
No. 4 und No. 5
2 in./51mm 303705 In den Warenkorb € 26,70
CLIFTON, STANLEY, RECORD, KUNZ, ANANT
No. 4-1/2, No. 5-1/2, No. 6, No. 7
2-3/8 in./60 mm 303706 In den Warenkorb € 27,30
STANLEY, ANANT
No. 8
2-5/8 in./67 mm 303707 In den Warenkorb € 34,20

Hinweise zum Einbau von Hobeleisen und Spanbrecher

Da die etwas billigeren Eisenhobel teilweise mit sehr großen Maßtoleranzen hergestellt wurden, und die Ausführungen im Detail sich auch änderten, ist der Einbau mit einigen Fallstricken ausgelegt. Denen aus dem Weg zu gehen, sollen diese Hinweise helfen.

Das „Clifton“-Hobeleisen ist deutlich dicker als die Eisen der Hersteller von Standardhobeln durchschnittlicher Qualität. Daher ist es meistens nötig, den Frosch (das eiserne Hobelbett) neu zu justieren. In seltenen Fällen muß das Hobelmaul vorne mit einer Feile vergrößert werden. Wenn Sie nur das machen müssen, haben Sie es gut getroffen. Häufig treten jedoch noch andere Probleme auf, die Sie vermeiden können, wenn Sie das folgende vor dem Kauf lesen und an Ihrem Hobeleisen bzw. Spanbrecher die hier angegebenen Maße überprüfen.

Wichtige Maße der Clifton-Spanbrecher

Alle Maße in diesem Bild in mm!
Die Maße der Spanbrecher
Durch das Innengewinde im Spanbrecher wird die genaue Lage des Eisens im Hobel bestimmt. Zum Beispiel ist die Schraubenlochmitte beim Spanbrecher für den No. 4 ca. 77 mm von der vorderen Kante entfernt Es kann nun sein - muß aber nicht, daß dieses Maß am Spanbrecher eines Record- oder Stanley-Hobels länger ist. Wenn das der Fall ist, ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß der Spanbrecher nicht paßt, wobei + - 1 mm keine Rolle spielen sollten.

Frosch eines Stanley-Hobels Der Spanbrecher paßt dann in den meisten Fällen deshalb nicht, weil die Schraube, die Spanbrecher und Eisen zusammenhält, gegen die untere Aussparung für diese Schraube im Frosch drückt. Siehe Bild rechts! Das Eisen kann dann nicht weit genug hinuntergedreht werden, es sei denn, Sie lassen zwischen Spanbrechervorderkante und Hobeleisenschneide mehrere Millimeter Luft, was natürlich keinen Sinn macht.

Achten Sie auch auf die Entfernung des rechteckigen Loches von der Vorderkante für die Eisenverstellung. Wenn es da zum Spanbrecher Ihres Hobels Abweichungen von mehr als 1 mm gibt, müssen Sie damit rechnen, daß das Y-Teil für die Eisenverstellung nicht mehr greift.

Daß das Y-Teil Ihres Hobels nicht mehr greift, kann auch allein schon daran liegen, daß das Hobeleisen deutlich dicker ist als das Standardhobeleisen. Sie können dies vor dem Kauf selbst testen: Kleben Sie eine 1 mm dicke Pappe oder einen entsprechenen Furnierstreifen auf das vorhandene Eisen und probieren Sie es aus.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Hinweisen etwas bei Ihrer Entscheidungsfindung geholfen zu haben. Ergänzende Hinweise sind stets willkommen.
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Dieter Schmid - Feine Werkzeuge
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