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Schrotsägen dienen zum Fällen von Bäumen und Ablängen von Stämmen. Die Zweimann-Schrotsäge hat an jedem Ende ein Einsteckholz, das als Griff dient. Im dünnbesiedelten Nordamerika hat die Einmann-Schrotsäge während des Eisenbahnbaus quer durch den Kontinent im 19. Jahrhundert eine große Verbreitung gefunden: Ein Mann fällte den für Eisenbahnschwellen passenden Baum und zerlegte ihn gleich in die geforderte Schwellenlänge. Die Einmannsäge sieht aus wie ein Fuchsschwanz mit besonders großen Zähnen.
Schrotsägen sind grobe Werkzeuge und daher in der Ausführung nicht so sorgfältig im Detail gearbeitet wie z. B. Tischlersägen. Es ist daher normal, wenn eine neue Schrotsäge noch Grate vom maschinellen Schleifvorgang an den Zahnspitzen hat. Der Grat fällt häufig beim Gebrauch der Säge ab, wir empfehlen jedoch, ihn mit einer groben Sägefeile zu entfernen. Eine Sägefeile gehört ohnehin zur Grundausstattung eines jeden Schrotsägenbesitzers, da diese häufig nachgeschärft werden müssen. Wir empfehlen die Verwendung der größten, 200 mm langen Sägefeile. Wer mit seiner neuen Säge sofort sägen möchte, dem empfehlen wir die bereits werksseitig handgeschärften Sägen von Wilhelm Putsch.
Hinweise: Das Sägeblatt sollte mindestens doppelt so lang sein wie der zu sägende Stammdurchmesser. Diese Sägen weisen eine Zahngeometrie für Querschnitt auf und sind daher nicht für das Längsaufteilen von Stämmen geeignet. Die Zähne sind geschränkt, um ein Verklemmen im Stamm zu vermeiden, dadurch ist die Schnittbreite deutlich größer als die Blattbreite.
Sicherheits- und rechtliche Hinweise: Bäume fällen ist gefährlich! Das alleinige Lesen von Sicherheitsregeln ersetzt keine fachkundige Instruktion, ohne die Sie auf keinen Fall an eine solche Aufgabe herangehen sollten! Darüberhinaus kann es im Einzelfall erforderlich sein, eine behördliche Genehmigung vor dem Fällen einzuholen!
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Sägefeilen nicht vergessen! Nehmen Sie die größte 200 mm lange Feile!