Dieter Schmid - Feine Werkzeuge

Gebrauchsanleitung für Flachwinkel-Hobel von Veritas
(VERITAS Bevel-Up Planes)

Flachwinkel-Hobel

Flachwinkel-Hobel sind Hobel, bei denen das Eisen so angeordnet ist, dass die Fase des Eisens nach oben weist.

Veritas® Flachwinkel-Hobel sind vielseitige und einfach zu nutzende Hobel. Die Bauweise mit nach oben weisender Fase des Eisens ermöglicht es Ihnen, den Schnittwinkel je nach Bedarf abzuändern, indem Sie den Fasenwinkel des Eisens verändern. Ein kleiner Schnittwinkel von 38° (12° Hobelbett mit 25° Fase) reduziert Faserausrisse in Hirnholz. Größere Schnittwinkel (etwa 50° bei Verwendung eines Eisens mit 38° Fasenwinkel) sind für das Glätten (Putzen) geeignet. Die Flachwinkel-Hobel haben alle ein einstellbares Maul, das bis zu einem schmalen Schlitz geschlossen werden kann um feine Späne mit minimalem Ausriss abzunehmen, das aber auch weit geöffnet werden kann um gröbere Schnitte vorzunehmen. Die Einstellung kann dabei schnell und präzise mit Hilfe des Feststellknopfes und der einzigartigen Einstellschraube vorgenommen werden. Die Eisen sind fein geschliffen und sowohl aus A2-Stahl mit einer Härte von 60 – 62 HRC als auch aus O1-Stahl mit einer Härte von 58 – 60 HRC erhältlich.

Jeder Hobelkörper besteht aus vollständig spannungsfreiem, duktilem Gusseisen. Er ist sorgfältig bearbeitet und geschliffen, so dass die Sohle plan ist und die Seiten senkrecht zur Sohle stehen. Die großen hölzernen Griffe und Knöpfe (vorderer Griff) sorgen für eine angenehme Handhabung. Der Einstellmechanismus ermöglicht das einfache und genaue Einstellen des Eisens.Der einzelne Einstellknopf dient dabei sowohl zum Zustellen (Einstellen der Spandicke) als auch zum seitlichen Ausrichten des Eisens. Die Begrenzungsschrauben auf beiden Seiten verhindern, dass sich das Eisen beim Gebrauch seitlich bewegt, erlauben es aber gleichzeitig das Eisen seitlich einzustellen.

Teile des Hobels

Abbildung 1: Teile des Hobels
Lever Cap Knop = Rändelschraube der Klappe
Lever Cap = Klappe
Blade = Eisen
Handle = Griff
Body = Hobelkörper
Mouth Adjustment Screw/Stop = Maulweiten-Begrenzugsschraube
Set Screw = Begrenzungsschraube
Toe Locking Knob = Feststellschraube
Adjustment Mechanism = Einstellmechanismus
Front Knob = (vorderer) Knopf
Fence Mounting Holes = Bohrungen für die Montage eines Anschlags

Einstellen des Eisens

Achtung: Denken Sie daran, dass das Eisen sehr scharf ist. Sorgloser Umgang kann zu schwerwiegenden Verletzungen führen.

Um das Eisen erstmalig einzustellen öffnen Sie das Maul so weit es geht und stellen Sie den Hobel auf eine ebene Holzoberfläche (z. B. ein Abfallstück, möglichst Weichholz). Klemmen Sie das Eisen mit Hilfe der Rändelschraube der Klappe ganz leicht fest (so dass es nicht mehr von alleine rutscht) und stellen Sie es durch drehen der Einstellschraube so weit zu bis es gerade das Holz berührt.

Drehen Sie den Hobel um und fluchten Sie entlang der Sohle um sicher zu stellen, dass die Schneide parallel zur Sohle ist. Stellen Sie wenn nötig noch etwas Eisen zu oder nehmen Sie es etwas zurück. Klemmen Sie das Eisen fest (eine viertel Umdrehung an der Rändelschraube der Klappe sollte reichen – klemmen sie das Eisen nicht zu stark) und machen Sie einen Testschnitt. Wenn alles passt, ziehen Sie die beiden seitlichen Begrenzungsschrauben so weit an, dass diese das Eisen gerade berühren. Das dient nicht dazu das Eisen zu klemmen, sondern ihm eine Führung zu geben, die verhindert, dass das Eisen im Maul seitlich verrutscht. Jede seitliche Einstellung wird von nun an nur noch durch Bewegen des Einstellmechanismus vorgenommen. Das ist ein erheblicher Vorteil gegenüber anderen Bauarten, welche entweder vorne eine eng gefräste Aussparung und somit keine Möglichkeit zur seitlichen Einstellung haben, was dazu führt, dass Sie das Eisen mit einem Winkel von exakt 90° zu den Seiten anschleifen müssen, oder aber genug Platz bieten, damit sich das Eisen seitlich bewegen läßt, was dazu führt, dass Sie jedes Mal wenn Sie die Schnitttiefe ändern, auch die seitliche Einstellung korrigieren müssen.

Sie werden sich sehr schnell daran gewöhnen die Schnitttiefen durch fluchten entlang der Hobelsohle einzustellen. Für sehr feine Späne sind allerdings in jedem Fall Probeschnitte nötig.

Zwei Warnhinweise:
1. Die Rändelschraube der Klappe hat einen enormen Hebel. Für normalen Gebrauch reicht es aus Sie nur eine viertel Umdrehung anzuziehen, nachdem Sie das Eisen voll berührt hat. Ziehen Sie sie niemals so fest an wie Sie können, da Sie dabei den Hobel beschädigen könnten.
2. Kontrollieren Sie jedes Mal bevor Sie das Eisen zustellen die Maulöffnung um sicherzugehen, dass sie die Klinge nicht gegen das einstellbare Vorderstück schieben. Es ist ganz einfach das Maul so eng zu stellen wie Sie es benötigen nachdem Sie die Schnitttiefe eingestellt haben. In jedem Fall ist es besser wenn das Eisen beim Hobeln stumpf wird und nicht beim Einstellen!

Spiel (im Einstellmechanismus) und wie man es vermeidet

Um zu verhindern, dass das Eisen sich auf Grund des Spiels im Einstellmechanismus unvorhergesehen rückwärts bewegt, sollte die Schnitttiefeneinstellung immer so erfolgen, dass das Eisen zuletzt vorgeschoben wird indem die Einstellschraube im Uhrzeigersinn (rechts herum) gedreht wird. (Die Einstellschraube selber ist, wie alle Schrauben, nicht spielfrei. Durch das hier beschriebene Vorgehen wird bewirkt, dass dieses Spiel nicht dazu führt, das das Eisen sich beim Hobeln bewegen kann.) Wenn es nötig ist das Eisen ein wenig zurück zu stellen, dann sollten Sie es immer zuerst weiter zurück stellen als nötig und dann bis zur gewünschten Einstellung zustellen. Dadurch wird das gesamte Spiel im Einstellmechanismus aufgenommen, so dass dieser die Kräfte, die auf das Eisen wirken, aufnehmen kann, ohne dass sich die Einstellung ändert.

Einstellung des Hobelmauls

Das bewegliche Vorderstück ermöglicht es Ihnen den Spalt zwischen dem Eisen und dem Vorderstück (dieser Spalt wird Maul genannt) so einzustellen wie es für Ihre Arbeit sinnvoll ist. Üblicherweise sollte das Maul so eng sein, dass die Späne gerade noch ungehindert hindurch passen. Der Grund hierfür ist, dass ein enges Maul das Holz direkt vor dem Eisen besser unterstützt (niederhält), und somit Ausrisse verhindert, die entstehen, wenn der Span unterhalb der Oberfläche des Werkstückes weiterreißt.

Die Maulweiten-Begrenzungsschraube ermöglicht es Ihnen, die Größe des Mauls exakt einzustellen. Wenn Sie die Maulweiten-Begrenzungsschraube einmal eingestellt haben verhindert sie außerdem, dass Sie versehentlich das Vorderstück zu weit zurück schieben, so dass dieses das Eisen berührt, und evtl. beschädigt. Um die Maulweite einzustellen lösen sie zunächst den Feststellknopf (vorderer Griff, oder Rändelschraube – je nach Modell). Halten sie den Hobel dann aufrecht (vertikal) und stellen Sie die Position des Vorderstückes durch rein- oder rausdrehen der Hobelmaul-Begrenzungsschraube so ein wie Sie sie benötigen. Wenn Sie die gewünschte Maulweite erreicht haben, ziehen Sie den Feststellknopf fest, aber nicht zu fest an.

Einstellung des Hobelmauls

Abbildung 2: Einstellung des Hobelmauls
Toe = Vorderstück
Mouth = (Hobel-) Maul
Toe Locking Knob = Feststellknopf (dieser ist je nach Modell entweder der vordere Griff, oder eine Rändelschraube)
Mouth Adjustment Screw/Stop = Maulweiten-Begrenzugsschraube

Schärfen des Eisens

Das Eisen mit einer Fase von 25° (Keilwinkel) ist ideal für feine Hirnholz-Arbeiten an Weichholz und einigen Harthölzern geeignet. Ringporige Harthölzer – wie etwa Eiche oder Ulme – können eine Fase von 30° nötig machen, um zu verhindern, dass die Schneide ausbricht. Schleifen Sie hierzu einfach eine Mikro-Fase mit dem benötigten Winkel.

Schneidengeometrie

Abbildung 3: 25° Schneidengeometrie
Bevel = 25° Fasenwinkel (Keilwinkel)
Cutting Angle = Schnittwinkel
Bed Angle = Winkle des Hobelbettes

Es ist schwer zum Fasenwinkel allgemeingültige Aussagen zu machen. Manche Leute halten den Hobel beim Hobeln niemals schräg zur Schnittrichtung. Andere tun dieses immer. Wenn Sie den Hobel normalerweise schräg halten, dann können Sie niedrigere Fasenwinkel verwenden. Wenn Sie nur an astfreiem Kiefernholz arbeiten, dann können Sie sogar sehr niedrige Fasenwinkel verwenden. Nur Sie selber wissen, welches Holz Sie wie bearbeiten. Die Erfahrung wird Ihnen zeigen was funktioniert, und was nicht.

Putzen (Glätten) mit hohen Schnittwinkeln

Die als Zubehör erhältlichen Eisen mit hohen Fasenwinkeln ermöglichen es den Flachwinkel-Hobeln beim Putzen von Hölzern mit schwierigem Faserverlauf zu brillieren.

Das Eisen mit einem Fasenwinkel von 38° ergibt einen Schnittwinkel von 50° (im Englischen üblicher Weise als „York Pitch“ bezeichnet) und ist somit ein hervorragendes Eisen für allgemeines Putzen. Höhere Schnittwinkel erfordern mehr Kraft um den Hobel vorwärts zu schieben. Dieses macht das Eisen mit einem Fasenwinkel von 38° zu einem idealen Ausgangspunkt (im Sinne der Relation zwischen Arbeitsergebnis und Aufwand), wenn Sie schwieriges Holz bearbeiten.

38° Schneidengeometrie

Abbildung 3: 38° Schneidengeometrie

Die Eisen mit einem Fasenwinkel von 50° sind zum Putzen von Hölzern mit stark unterschiedlichem oder drehendem Faserverlauf (wie etwa Vogelaugen-Ahorn), bei denen Ausrisse nur schwer zu vermeiden sind. Der resultierende Schnittwinkel von 62° sorgt dafür, dass Späne des Typ II entstehen. Diese entstehen durch das Versagen der Holzstruktur direkt an der Schneide (der Schneide läuft also kein kleiner Spalt im Holz voraus wie beim Typ I), wodurch Ausrisse selbst bei sehr schwierigen Faserverläufen vermieden werden. Holz mit einem solchen Schnittwinkel zu hobeln wird Sie sicherlich etwas anstrengen. Die Ergebnisse sind es aber in jedem Fall wert.

50° Schneidengeometrie

Abbildung 3: 50° Schneidengeometrie

Anmerkung: Sie können aus einem 25°-Eisen einfach ein Eisen mit einem höheren Fasenwinkel machen indem Sie eine passende Mikrofase anschleifen. Der Weg zurück ist jedoch erheblich schwieriger, da wesentlich mehr Material entfernt (abgeschliffen) werden muss. Wenn Sie vor haben, Ihren Hobel für verschiedene Zwecke zu nutzen, dann ist es sinnvoll, mehrere Eisen mit unterschiedlichen Fasenwinkeln zu haben. Dieses gibt Ihnen die Möglichkeit den Schnittwinkel schnell zu ändern, ohne vorher das Eisen neu schleifen zu müssen. Sie können das Eisen so schleifen wie Sie es bei allen anderen Hobeleisen gewohnt sind. Dabei erleichtert Ihnen die Verwendung einer Schleifführung die exakte Einhaltung der Winkel für die Fase und die Mikrofase jedoch sehr.

Literaturhinweis

Es gibt einige sehr gute Bücher mit weiterführenden Informationen zum Schärfen von Hobeleisen auf unserer Seite.

Ganz besonders zu empfehlen ist die Schärfanleitung von Friedrich Kollenrott auf
http://www.woodworking.de/schaerfprojekt/schaerf2.html
Der komplette Text mit Bildern und erläuternden Skizzen ist online verfügbar und kostet nichts.

Hobeln von Hirnholz

Der flache Hobelbettwinkel von 12° ergibt zusammen m it einem Eisen mit einem Fasenwinkel von 25° einen Schnittwinkel von 37°. Dieser ist ideal für die Bearbeitung von Hirnholz. Die Bearbeitung von Hirnholz unterscheidet sich vom Hobeln mit dem Faserverlauf. Man benötigt viel Druck und Kontrolle. Tatsächlich benötigt das Schneiden von Hirnholz fast drei Mal so viel Kraft wie erforderlich ist um mit der Faser zu schneiden. Sie können vier Dinge tun um die Bearbeitung von Hirnholz leichter zu machen.
1. Halten Sie die Schneide so scharf wie möglich.
2. Machen Sie feine Schnitte (geringe Spandicke).
3. Wählen Sie den Fasenwinkel des Eisens so niedrig wie möglich und vereinbar mit der Stabilität der Schneide. Hierbei kommt es sicherlich auf das Ausprobieren an. Starten Sie mit einem kleinen Fasenwinkel und vergrößern Sie diesen nur, wenn es zu Schneidenausbrüchen kommt. Die Ausbrüche machen sich schnell durch entsprechende Marken (Riefen) auf dem Hirnholz bemerkbar.
4. Halten Sie den Hobel schräg. Statt gerade über das Hirnholz zu hobeln, halten Sie den Hobel schräg gegenüber der Schnittrichtung. Das hat genau dieselbe Wirkung wie eine Verringerung des Fasenwinkels, da es den Schnittwinkel reduziert. Wenn Ihr Hobel einen Schnittwinkel von 37° hat und Sie diesen 45° schräg zur Schnittrichtung halten, dann haben Sie das gleiche Schneidverhalten, als wenn Sie den Schnittwinkel des Hobels auf 28° reduziert hätten. Wenn Sie den Hobel noch weiter schräg halten würden – etwa 60°, dann bekämen Sie einen Schnittwinkel von 21°. (Dieses Verhalten ist z. B. in dem Buch von Leonard Lee: The Complete Guide to Sharpening anschaulich beschrieben). Es kommt dabei zu keinen Schneidenausbrüchen, da genau die gleiche Scherkraft auf ein breiteres Stück der Schneide wirkt. Das führt direkt zu einer der wenig bekannten Tatsachen über Werkzeugtechnik: Ein Eisen, dass schräg genutzt wird kann mit einem kleineren Fasenwinkel geschliffen werden als ein Eisen, dass gerade über das Holz geführt wird. Die Schneide des schräg geführten Eisens ist trotzdem stabil und wird nicht ausbrechen.

Zum Hobeln von Hirnholz benötigt man viel Kraft. Deshalb ist es erforderlich, dass das Werkstück stabil eingespannt ist. Wenn es möglich ist, dann spannen Sie das Werkstück so aufrecht in einen Schraubstock, dass es so niedrig ist, dass Sie sicher und bequem arbeiten können. Sie können verhindern, dass die Kante des Werkstückes ausreißt indem Sie ein kleines Abfallstück als Splitterklotz an die Kante spannen.

Verhindern von Splittern

Abbildung 6: Verhindern von Splittern beim Hirnholzhobeln
Workpiece = Werkstück
Scrap Block = Splitterklotz

Pflege und Wartung

Die Hobelkörper der Veritas Flachwinkelhobel sind aus duktilem Gusseisen hergestellt und werden bei der Auslieferung mit einem Rostschutz ausgestattet. Einfernen Sie den Rostschutz mit einem mit Waschbenzin befeuchteten Lappen. Reinigen Sie alle bearbeiteten Oberflächen, auch das Vorderstück und den gesamten vorderen Bereich des Hobels.

Wir empfehlen, dass Sie einmal am Anfang, und dann regelmäßig als Versiegelung eine feine Schicht weiches Wachs auf die Sohle auftragen um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern und Rost vorzubeugen. Das hat außerdem den Vorteil, dass es als Gleitmittel für einen gleichmäßigeren Schnitt sorgt. Entfernen Sie dazu allen Holzstaub von den relevanten Oberflächen, bringen Sie etwas Wachs auf, lassen Sie dieses trocknen und polieren Sie es mit einem sauberen weichen Tuch. Gleichzeitig entfernen die Lösemittel in dem Wachs alle schädlichen Verunreinigen, die von Ihren Fingern herrühren und zu Korrosion führen könnten. Das ist speziell wichtig bei Hobeln, die an den geschliffenen Oberflächen angefasst werden, etwa wenn Sie diese zum Bestoßen von Gehrungen in der Gehrungslade verwenden.

Denken Sie bitte daran, dass manche Wachse Silikone enthalten, die, wenn sie auf das Werkstück gelangen zu Problemen bei der Oberflächenbehandlung führen können. Nutzen Sie bitte silikonfreie Produkte oder ein Oberflächenversiegelungsmittel für Werkzeuge um diese Probleme zu vermeiden. Beides sind hervorragende Alternativen zu üblichen Wachsen. Entfernen Sie in jedem Fall bevor Sie eine Versiegelung aufbringen alle Fingerabdrücke mit einem Tuch, das mit etwas leichtem Maschinenöl angefeuchtet ist. Entfernen sie alles zurückbleibende Öl bevor Sie dann die Versiegelung auf die Sohle und die Seiten des Hobels aufbringen.

Wenn die Lagerbedingungen feucht oder schwül sind, sollten Sie Ihren Hobel in Ergänzung der weiter oben beschriebenen Behandlung in ein Tuch einwickeln oder in einem Hobel-Aufbewahrungsbeutel aufbewahren. Diese Vorsichtsmaßnahme schützt außerdem vor Beulen und Kratzern.

Nehmen Sie den Hobel gelegentlich auseinander um ihn zu reinigen und an den Stellen, an denen es nötig ist zu schmieren. Entfernen Sie die Klappe, das Eisen, den Einstellmechanismus und das Vorderstück vom Hobelkörper. Reinigen Sie alle Teile mit einem Tuch, das mit etwas leichten Maschineöl befeuchtet ist. Dem Hobelbett, den Kontaktflächen zwischen dem Hobelkörper und dem Vorderstück, sowie dem Einstellmechanismus (die Achse, das Gewinde und der Mitnehmer) nützt ein wenig Öl um reibungslos zu funktionieren. Sollte es doch einmal zu Rost am Hobelkörper kommen, dann empfehlen wir diesen zunächst mit einem feinen Rostradierer zu entfernen und dann wie weiter Oben beschrieben vorzugehen.

Die glänzende Oberfläche der Messingteile kann wie oben beschrieben gepflegt werden. Wenn Sie eine Patina auf dem Messing bevorzugen, dann lassen Sie einfach die Messingteile ungeschützt, bis der gewünschte Grad von Oxidation erreicht ist. Bringen Sie dann eine Versiegelung auf. Wenn Sie sie doch wieder blank und glänzend haben möchten, dann beleben Sie die Oberfläche einfach mit einer Messingpolitur.

Die Griffe aus Bubinga (afrikanisches Rosenholz) sind lackiert und benötigen zur Pflege nichts weiter als eine gelegentliche Reinigung mit einem sauberen Tuch.

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